Kristina Ohlsson: Sterntaler

Manche Geheimnisse sind so grausam, dass sie einen verstummen lassen …
Seit vielen Jahren hat die einst gefeierte Kinderbuchautorin Thea Aldrin mit niemandem mehr gesprochen. Doch jeden Samstag schickt ihr ein Fremder einen Strauß Blumen und eine Karte, auf der ein einziges Wort steht: Danke. Dann besucht eine Studentin sie im Pflegeheim – und verschwindet kurz danach spurlos. Zwei Jahre später wird die Leiche der jungen Frau in einem Waldstück in Midsommarkransen gefunden. Daneben: eine weitere Leiche, die schon deutlich länger tief in der Erde liegt. Und schließlich: eine dritte. Welches Geheimnis verschweigt die stumme Autorin?

„Die schwedische Kriminalautorin, die nach ‚Aschenputtel‘ und ‚Tausendschön‘ nun mit ‚Sterntaler‘ den Grusel neu erfunden hat.“ dpa-Meldung (u.a. auf Focus.de) (20.11.2013)

Ja die Ohlsson, oder soll ich besser sagen die Schweden. Auch hier kreist die Hochspannung ständig drohend über den Hauptfiguren (Ermittlern wie auch mögliche Täter). Ausgangspunkt des Thrillers ist eine menschliche Unart,  entsprungen aus niedersten Instinkten, von der man eigentlich nie was hören möchte und es so was im wahren Leben auch nicht gibt – hoffentlich!
Die sympathische und sensible Ermittlerin Fredrika Bergman muss neben der Untersuchung der vielen Spuren auch noch erfahren, dass ihr Lebensgefährte immer häufiger namentlich auftaucht. (Erich Eskofier)

Taschenbuch, 544 Seiten, 9,99€

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