Elke Vesper: Verlust und Aufbruch

Zwischen Wirtschaftswunder und Flower-Power – der fünfte Teil der großen Saga um die Hamburger Familie Wolkenrath

1952: Die gesamte Familie Wolkenrath lebt jetzt wieder zusammen im Haus in der Kippingstraße. Lysbeth und Aaron arbeiten als Ärzte und beobachten mit Entsetzen, wie viele alte Nazis immer noch wichtige Positionen in der Gesellschaft innehaben. Stella zieht es immer wieder in ihre Geburtsstadt Dresden, wo sie mit der Realität im Osten Deutschlands konfrontiert wird. Währenddessen singen die Beatles in Hamburger Clubs, protestieren Studenten auf der Straße gegen den Muff von tausend Jahren, und die Frauen beginnen, für ihre Rechte zu kämpfen. Was wird die neue Zeit für die Wolkenraths bereithalten?

kartoniert, 717 Seiten, 11,00€

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Hiltrud Baier: Helle Tage, helle Nächte

Zwei ungleiche Frauen, eine alles für immer verändernde Entscheidung und die große Weite der Natur. Ein besonderes Leseerlebnis von Bestsellerautorin Hiltrud Baier

Die Kirschbäume blühen, als Anna Albinger in ihrem Haus am Fuß der Schwäbischen Alb einen Entschluss fasst: Sie möchte die größte Lüge ihres Lebens nicht länger verheimlichen. Schweren Herzens schreibt sie einen langen Brief, den ihre Nichte Frederike für sie nach Lappland bringen soll.

Doch als Frederike im menschenleeren Norden ankommt, scheint der Mann, an den Annas Brief adressiert ist, verschwunden zu sein. Allein auf sich gestellt in der stillen Bergwelt Lapplands merkt Frederike, dass man manchmal auch am falschen Ort das Richtige finden kann.

kartoniert, 350 Seiten, 11,00€

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Dora Heldt: Mathilda oder Irgendwer stirbt immer

Willkommen in Dettebüll!

Mathilda liebt ihr Dorf Dettebüll in Nordfriesland, seine Einwohner und ihre Familie. Na ja, bis auf Ilse, ihre Mutter, vielleicht. Ilse ist – im Gegensatz zu Mathilda – eine Ausgeburt an Boshaftigkeit und Niedertracht. Veränderungen sind Mathilda ein Gräuel, und so kämpft sie seit vierzig Jahren um Harmonie in der Familie. Doch dann gerät Mathilda und mit ihr ganz Dettebüll in einen Strudel von Ereignissen, die den Frieden in ihrem Dorf gründlich aus den Angeln heben: Dubiose Männer in dunklen Anzügen interessieren sich plötzlich für die endlosen Wiesen von Dettebüll. Unruhe macht sich breit unter der Dorfbevölkerung. Und noch bevor Mathilda sich auf all das einen Reim machen kann, gibt es die erste Tote: Ilse kommt bei einem tragischen Unfall (unter Einwirkung von Tiefkühlkost) ums Leben. Und sie wird nicht die einzige Tote bleiben.

kartoniert, 453 Seiten, 16,90€

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Deborah Moggach: Die Liebe einer Tochter

Mehr als eine Haushaltshilfe hat der 80-jährige emeritierte Hochschullehrer James bereits in die Flucht geschlagen – bis Mandy kommt, mit Leggings und Glitzer-Oberteilen, ein bisschen zu laut und zu bunt. Warmherzig und pragmatisch bringt sie frischen Wind nicht nur in James‘ zurückgezogenes Leben. Phoebe und Robert erkennen ihren Vater kaum wieder: Er, der sich dem Familienleben meist entzogen, niemals eine Sportveranstaltung seiner Kinder besucht oder Freizeit mit ihnen verbracht hat, schwärmt von den Ausflügen mit Mandy, von Zoo-Besuchen und Einkaufsbummeln und schaut sich Quizsendungen im Fernsehen mit ihr an. Mandy scheint ihn komplett um den Finger gewickelt zu haben. Zunächst erleichtert, werden die Geschwister misstrauisch …

Doch dann geschieht etwas völlig Unerwartetes … und alle müssen ihr Leben und ihre Beziehungen zueinander neu überdenken.

Humorvoll, berührend und mit Tiefgang – ein Roman, der zeigt, dass im Alter längst nicht alles zu Ende ist und dass wir die uns am nächsten stehenden Menschen vielleicht doch nicht so gut kennen, wie wir glauben.

kartoniert, 262 Seiten, 10,95€

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Pascal Mercier: Das Gewicht der Worte

„Jetzt, da er wieder eine Zukunft hatte, wollte er verschwenderisch mit seiner Zeit umgehen.“ – Der neue Roman von Pascal Mercier, dem Autor des Bestsellers „Nachtzug nach Lissabon“

Seit seiner Kindheit ist Simon Leyland von Sprachen fasziniert. Gegen den Willen seiner Eltern wird er Übersetzer und verfolgt unbeirrt das Ziel, alle Sprachen zu lernen, die rund um das Mittelmeer gesprochen werden. Von London folgt er seiner Frau Livia nach Triest, wo sie einen Verlag geerbt hat. In der Stadt bedeutender Literaten glaubt er den idealen Ort für seine Arbeit gefunden zu haben – bis ihn ein ärztlicher Irrtum aus der Bahn wirft. Doch dann erweist sich die vermeintliche Katastrophe als Wendepunkt, an dem er sein Leben noch einmal völlig neu einrichten kann. Wieder ist Pascal Mercier ein philosophischer Roman gelungen, bewegend wie der „Nachtzug nach Lissabon.“

gebunden, 572 Seiten, 26,00€

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Ernest van der Kwast: Mama Tandoori

Ein wunderbar witziges Familienporträt von Spiegel-Bestsellerautor Ernest van der Kwast.

Der Vater hegt keinerlei Zweifel: Es wird ein Mädchen. Die Geburtsanzeige für Eva van der Kwast liegt bereits beim Drucker. Als dann sehr zur Bestürzung der Eltern in einer Klinik in Bombay 1981 der kleine Ernest das Licht der Welt erblickt, nimmt ein nicht ganz unbelastetes Verhältnis zwischen Sohn und Eltern seinen Lauf. In seinem autobiografisch gefärbten Roman präsentiert Ernest van der Kwast einen bunten Reigen von Charakteren. Allen voran seine Mutter, eine Tyrannin mit dem Herzen einer Löwin. Eine Frau von eisernem Willen, beinahe absurder Gründlichkeit und bei aller Stärke erfüllt von einer tiefen Traurigkeit um ihren behinderten Sohn Ashirwad. Sie ist es, bei der alle Fäden der Geschichte zusammenlaufen.

kartoniert, 240 Seiten, 10,00€

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Franziska Hauser: Die Gewitterschwimmerin

Die Lebensgeschichte der eigensinnigen Tamara Hirsch und ihrer Familie – schonungslos und packend, eindrücklich, poetisch und kraftvoll. Die Hirschs waren Verfolgte, Widerstandskämpfer, Opportunisten, Künstler. Ein Jahrhundert deutsche Geschichte hat sie geprägt, und die Hirschs taten nicht wenig, um dem Jahrhundert ihrerseits einen Stempel aufzudrücken. Der Großvater, der während des zweiten Weltkriegs nach England floh und anschließend das Schulsystem der neu gegründeten DDR mit aufbaute. Der Vater, der im französischen Widerstand gegen Nazis kämpfte und es später als Schriftsteller zu einiger Bekanntheit brachte. Die Mutter, die ihre Töchter im Stich ließ. Ihre Schwester, die sich zu Tode trank.

kartoniert, 428 Seiten, 11,00€

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Ulrike Renk: Tage des Lichts

Die Hoffnung dieser Tage.

England, 1939. Ruth hat es geschafft – sie hat die nötigen Papiere für ihre Familie besorgt, die endlich nach England ausreisen darf. Zusammen wollten sie alles in Bewegung setzen, um ihre Verwandten noch nachzuholen. Aber dann erklärt England Deutschland den Krieg. Ruth wähnte sich bislang in Sicherheit, aber was geschieht, wenn die Deutschen das Land nun angreifen? Sie setzt alles daran, dass sie zusammen nach Amerika fliehen können. Doch der Krieg droht ihre Pläne zunichtezumachen …

Bestsellerautorin Ulrike Renk erzählt eine dramatische Familiengeschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht.

kartoniert, 560 Seiten, 12,99€

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Paolo Cognetti: Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen

Auf der Suche nach Ruhe und Kraft – eine Reise durch die einsame Bergwelt des Himalaja

Paolo Cognetti nimmt uns mit auf eine atemberaubende Reise in die Ferne, die uns zu uns selbst zurückführt. Schon als Junge träumte er von den kargen Bergen Nepals, nun endlich macht er sich mit seinen zwei engsten Freunden auf den Weg. Sie überqueren 5000er Pässe, kommen an Herden von Blauschafen vorbei, an buddhistischen Klöstern, dem einsamen Hochland immer weiter entgegen. Doch nicht die entlegene Himalaja-Region Dolpo ist Cognettis eigentliches Ziel, auch der Gipfel des Kristallbergs nicht, sondern das Gehen ist seine Mission, sein Zeit- und Raummaß, seine Art zu denken. Mit jedem Schritt, mit jedem Atemzug schärft sich die Wahrnehmung für das Hier und Jetzt, für das, was wesentlich ist: Verbundenheit, Mitgefühl und Verantwortung.

Der Penguin Verlag dankt dem italienischen Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Kooperation für die großzügige Förderung der Übersetzung dieses Buchs.

Questo libro è stato tradotto grazie ad un contributo alla traduzione assegnato dal Ministero degli Affari Esteri e della Cooperazione Internazionale italiano.

gebunden, 128 Seiten, 15,00€

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Iny Lorentz: Die Widerspenstige

Eine Frau in Männerkleidern, Europa im Krieg und eine große Liebe:

der große historische Roman von Bestseller-Autorin Iny Lorentz über die Zeit der Türken-Kriege in Europa

Polen/Deutschland im 17. Jahrhundert: Um ihr Erbe betrogen und auf der Flucht vor einer erzwungenen Ehe gibt Johanna von Allersheim sich als Mann aus. Zuflucht finden sie und ihr Zwillingsbruder Karl schließlich bei Adam Osmanski, einem entfernten Cousin und Festungskommandanten in Polen, der die Geschwister allerdings nicht eben freundlich willkommen heißt. Nicht ahnend, dass Adam über ihre Identität Bescheid weiß, beschließt Johanna, ihre Tarnung aufrechtzuerhalten. Adam spielt ihr Spiel mit, bewundert er doch widerwillig den Mut der jungen Frau.

Dann jedoch erreichen erschreckende Nachrichten die Festung: Die Truppen des Osmanischen Reiches ziehen gegen Wien, und der König beruft mit sofortiger Wirkung alle Männer in sein Heer ein. Jetzt ist es zu spät für Johanna, sich als Frau zu erkennen zu geben …

Mit »Die Widerspenstige« hat Bestseller-Autorin Iny Lorentz einen historischen Roman über eine noch nicht oft behandelte Epoche geschrieben: die Zeit der Türken-Kriege im Europa des 17. Jahrhunderts.

»Der hervorragend recherchierte Roman verbindet in gewohnt leichter Art Geschichte und Fiktion mit einer gehörigen Portion Liebes-Glück und -leid. Spannende Unterhaltung ist garantiert.«

Fränkische Nachrichten

kartoniert, 677 Seiten, 10,99€

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